Kurz vor ihren offiziellen Abschlussfeierlichkeiten veranstalteten die Zehntklässler der Gesamtschule Oelde den ersten Sturm an der Gesamtschule. Als Abschlussmotto wählten sie „Schule undicht – Schüler dicht“ und griffen somit nochmal die Überschwemmung und die Wasserschäden während der Baumaßnahmen in ihrer Schulzeit auf.

Morgens um 5 Uhr trafen sich die motivierten Schüler, um einmal Herrscher über das Gebäude zu sein. Den kleinen Flur zum Lehrerzimmer an der Bultstraße füllten sie mit Luftballons und den kompletten Weg von der Eingangshalle über die Treppe bis zur Galerie über der Aula statteten sie mit Bechern aus, die teilweise mit Wasser gefüllt waren. Die Flure vor den Klassen verbarrikadierten sie mit Tischen aus den einzelnen Räumen, sodass die Schüler der achten und neunten Klassen um 7.45 Uhr passend zum Schulstart erstmal einiges zu tun hatten, alles an Ort und Stelle zu räumen.

In der dritten und vierten Stunde durften die Siebt- bis Neuntklässler Zeugen werden, wie die Zehntklässler beim „Sack hüpfen“, „Schwamm auswringen“, „Berliner wettessen“, „Reizwortgedicht verfassen“ oder auch beim Spiel „Reise nach Jerusalem“ gegen die Lehrer, die in der zehnten Klasse unterrichteten, antraten. Mit viel Musik und Spaß war es eine gut organisierte und rundum gelungene Veranstaltung, die sich auf dem Ascheplatz am Ganztagszentrum abspielte.